Paola Navone

Nach ihrem Hochschulabschluss (1973) als Art Director arbeitet sie bei CentroKappa, wo sie sich mit der Planung und Entwicklung des Images, der Werbemittel, Verkaufspunkte und besonderen Initiativen befasst. Auf diese Zeit geht die Zusammenarbeit mit Alessandro Mendini für die Zeitschrift “MODO” zurück. In den 80er Jahren arbeitet sie mit Alchimia, Sottsass, Branzi, Guerriero, Knoll International zusammen. Von 1982 bis 1984 entwirft sie Gegenstände für Alessi, wird Beraterin für Abet Laminati, nimmt an der Forschung von Guido Jannon über das Thema Innovation mit der Marketing-Gruppe von Régie Renault teil. Sie unterrichtet an der Fakultät für Architektur von Reggio Calabria und Florenz. Die Jahre 1985 bis 1988 bezeichnen eine Wandlung ihres Ansatzes an die Kreativität: sie wird zur Beraterin für den Image- und Produktaufbau auf den Philippinen, in Indonesien, Malaysia, Thailand für UNIDO und BANCA MONDIALE. Aus dieser Tätigkeit entstehen Ausstellungen, Tagungen, Beratungen. Von 1995 bis 1999 ist sie an der Inszenierung von Ausstellungen und Installationen für Driade beteiligt, entwirft die Linie Otto für Gervasoni, die Betten Andaman, Cicladi, Ebridi für Orizzonti, die Kollektionen Lune %26 Grass für Arcade, ethnische Möbel für Oltrefrontiera, Möbel und Einrichtungszubehör für Casamilano und die Schmuck-Boutique für Piero Milano. In diesen Jahren beginnt auch die Zusammenarbeit mit der Firma Pitti Immagine Casa, für die sie den Entwurf und die Vorbereitung von Messen und Ausstellungen realisiert. Seit dem Jahr 2000 bis heute sind Antonangeli, Dada, Molteni, Natuzzi, Roche Bobois und Swarovski in ihren Kundenkreis getreten. Als Architektin, Designerin, Innenarchitektin, Eventmanagerin, leidenschaftliche Dekorateurin harter Oberflächen liebt es Paola Navone, sich als neugierig und kosmopolitisch zu bezeichnen.
Aus der Zusammenarbeit mit Falper entsteht die Kollektion Peace Hotel, die auf der Veranstaltung Cersaie 2006 im Voraus vorgestellt wurde.

Entworfene Produkte

Cocó

Aufsatzwaschtisch aus Keramik.

Spiegel Menhir

Geformte Spiegel mit Kantenschliff.